| Arterien |
Blutgefäße, die sauerstoffreiches Blut VOM Herzen weg transportieren. (Venen transportieren sauerstoffarmes Blut ZUM Herzen.) |
| Besenreiser |
Kleine Blutgefäße dicht unter der Hautoberfläche, die wie winzige, geschlungene, rotviolette Linien aussehen. |
| Closure®: |
Das Closure-Verfahren ist eine ambulante Behandlung, die in Spitälern, Operationszentren und Ärztepraxen durchgeführt wird. Die Behandlungsstelle wird normalerweise mittels lokaler oder regionaler Anästhesie gefühllos gemacht. Der dünne Closure-Katheter wird durch eine kleine Öffnung in die Rosenvene eingeführt. Oft ist nur ein einziger Nadelstich erforderlich. Der Katheter überträgt Radiowellenenergie auf die Venenwand, wodurch sie sich erhitzt, zusammenfällt und verschließt, während der Arzt den Katheter langsam aus der Vene zieht. Wie bei anderen Veneneingriffen bestehen auch beim Closure-Verfahren Risiken und potenzielle Komplikationen. Es ist eine Beratung durch den Arzt erforderlich, um festzustellen, ob dieses Verfahren im jeweiligen Fall geeignet ist oder ob vielleicht ein besonderes Risiko besteht. Zu den potentiellen Komplikationen gehören unter anderem Gefäßperforation, Thrombose, Lungenembolie, Venenentzündung, Bluterguss, Infektion, Hautverbrennungen und Missempfindung (Parästhesie). Mittlerweile wurde das Closure-Verfahren weltweit bereits über 80.000 Mal durchgeführt. Das Closure-Verfahren hat eine 90 %-ige Erfolgsrate nach zwei Jahren. |
| Dilatation |
Vergrößern einer Öffnung mit Hilfe chirurgischer Instrumente, Chemikalien oder manuellen Drucks. |
| Distal |
In diesem Zusammenhang: das Ende des Closure-Katheters, das die Elektroden enthält |
| Doppler |
Ultrasound device that a technician may use to sense the presence or absence of flow in blood vessels. |
| Elektrode |
Innerhalb einer Vene |
| Endovenös |
Innerhalb einer Vene. |
| Endovenös |
In this context, the Closure catheter has multiple electrodes which emit radiofrequency energy to shut--or close--the vein to be treated. |
| Endovenous |
Inside a vein. |
| Farb-Duplex |
Ultraschallsystem, das mit Hilfe von Farbe die Richtung des Blutflusses anzeigt. Das ist besonders nützlich für die
Darstellung und Bewertung sowohl des tiefen als auch des oberflächlichen Venensystems.
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| Gerinnsel |
Geronnenes Blut, Blutklumpen (d.h. Zusammenballung von Blut) |
| Hämatom |
Bluterguss, d.h. eine Masse geronnenen Bluts, die auf ein Organ, Gewebe oder einen Raum beschränkt ist |
| Insuffizientes Gefäß |
Blutgefäß, das nicht ordentlich funktioniert. In den meisten Fällen schließen sich die Klappen nicht vollständig. Dadurch kommt es zu einem Rückfluss des Bluts, der zur Entstehung von Ödemen und Beinschmerzen beiträgt. |
| Insuffiziente Klappen |
Siehe Klappen |
| Kapillare |
Extrem kleines Blutgefäß |
| Katheter |
Im Zusammenhang mit dem Closure-Verfahren: ein dünnes, 30-100 Zentimeter langes Gerät, das in der Rosenvene bewegt wird und sie verschließt (verödet), indem über eine Gruppe spezieller Elektroden Radiowellen-Energie abgegeben wird. |
| Klappen |
Gewebelappen in den Beinvenen, die sich öffnen und schließen, um das Blut daran zu hindern, in die Gegenrichtung zu fließen. |
| Kollagen |
Das wichtigste Protein im Bindegewebe. Wenn es erhitzt wird, schrumpft es oder fällt zusammen. |
| Kompressionstherapie |
Gebräuchliche Therapie für Veneninsuffizienz. Dabei werden Kompressionsstrümpfe verwendet, um die durch Veneninsuffizienz verursachten Symptome zu lindern. Diese Therapie hat jedoch keine Heilwirkung und wird normalerweise nur von wenigen Patienten eingehalten. (Eine Studie ergab eine Einhaltungsrate von 37 %.) |
| Ligatur |
Operativer Verschluss eines Gefäßes mit Hilfe von Nähten oder Klammern. Weitverbreitetes Verfahren bei Patienten mit Veneninsuffizienz. |
| Lumen |
Das Innere eines Blutgefäßes. |
| Minimal invasiv |
Form des Eingriffs, bei dem an Haut und Organen so wenig Schaden wie möglich entsteht. |
| Mikrophlebektomie |
Siehe Phlebektomie. |
| Oberflächliche Venen |
Venen, die knapp unter der Haut liegen. Da sie von den umliegenden Muskeln und Knochen weniger gestützt werden, können sich in ihren Wänden Schwachstellen entwickeln, wodurch sie leichter varikös werden als tiefe Venen. |
| Ödem |
Schwellung oder Entzündung, die durch Flüssigkeitsansammlung verursacht wird. Tritt häufig in den Beinen und Knöcheln von Personen auf, die an Veneninsuffizienz leiden. |
| Parästhesie |
Missempfindung (taubes Gefühl oder Kribbeln), oft in Verbindung mit einer Schädigung der Gefühlsnerven. |
| Perforans-Venen |
Venen, die als Verbindungen zwischen den oberflächlichen Venen und den tiefen Venen dienen |
| Phlebektomie |
Bei diesem in den 50er-Jahren entwickelten Verfahren werden erkrankte Venen durch eine Reihe sehr kleiner Punktierungen oder Einschnitten mit Hilfe von speziellen Haken entfernt. Das Verfahren wird normalerweise bei Krampfadern angewendet, die an oder nahe der Hautoberfläche liegen. |
| Phlebologe |
Arzt, der auf die Behandlung von Venenleiden spezialisiert ist |
| Plethysmographie |
Methoden zur Messung von Volumsveränderungen in den unteren Gliedmaßen. Damit kann man feststellen, wie viel Blut in den Beinen fließt. |
| Prolaps |
Auch ?Vorfall"; Zustand, bei dem die Venenklappen nicht richtig schließen können, sodass es zu einem Blutfluss in die falsche Richtung kommt. |
| Radiowellenenergie |
Energie, die Hitze erzeugt, indem sie natürlich vorkommende Moleküle in und um ein Gewebe stimuliert. Mit ihrer Hilfe kann man je nach Temperatureinstellung und Frequenz Gewebe schrumpfen, schneiden und/oder kauterisieren (wegbrennen). |
| Reflux |
Rückfluss. Reflux trägt zur Entwicklung von Krampfadern bei, wenn insuffiziente Klappen in den Beinvenen das Blut zu den Füßen anstatt zum Herzen fließen lassen. |
| Rosenvene |
Auch Vena saphena genannt. Große Vene, die vom Knöchel bis zur Leistengegend verläuft. Probleme mit Klappen in dieser Vene fördern oft die Entwicklung von Krampfadern (Varizen). |
| Saphenofemorale Mündung |
Auch Krosse genannt. Stelle nahe der Leistengegend, wo sich Rosenvene (vena saphena) und Oberschenkelvene (vena femoralis) kreuzen. |
| Sklerotherapie |
Behandlungsmethode für oberflächliche Venen mit kleinem Durchmesser (1-2 mm), wie z.B. Besenreiser. Der Arzt injiziert eine Flüssigkeit, z.B. hochkonzentrierte Kochsalzlösung, dadurch wird die Auskleidung der Vene zerstört und die Vene fällt zusammen. Obwohl die Methode anfänglich wirksam ist, haben Studien gezeigt, dass die Häufigkeit des Wiederauftretens 60 % - 80 % beträgt 2, 3. |
| Stripping |
Operative Entfernung eines insuffizienten Gefäßes, galt lange Zeit als die ?goldene Norm" für die Entfernung insuffizienter Rosenvenen. Beim Stripping einer Rosenvene wird normalerweise ein Einschnitt in der Leistengegend gemacht und das obere Ende der Vene operativ abgebunden. Ein Instrument ähnlich einer dünnen Stange mit einem verdickten Ende wird dann in die Rosenvene eingeführt und bis zum Knie durchgefädelt. Ein zweiter Einschnitt wird in der oberen Wade gemacht. Das Stripping-Gerät wird dann an die Vene angebunden und durch den zweiten Einschnitt herausgezogen. Zu den üblichen Nebenwirkungen des Venen-Strippings und der Ligatur gehören vorübergehende Schmerzen oder Beschwerden, Hämatom (Bluterguss), Taubheitsgefühl, und - seltener - Wundinfektionen. |
| Thermoelement |
Ein Temperaturmesselement auf dem Closure-Katheter, das die präzise Temperatur des erhitzten Gewebes anzeigt. |
| Thrombose |
Bildung oder Vorhandensein eines Thrombus, oder Gerinnsels, innerhalb eines Blutgefäßes. |
| Tiefe Venen |
Nicht oberflächliche Venen im Bein, denen die umliegenden Knochen und Muskeln guten Halt geben. Sie transportieren das Blut direkt zum Herzen zurück. |
| Tiefe Venenthrombose |
(TVT) Bildung oder Vorhandensein eines Thrombus oder Gerinnsels in einer tiefen Vene. |
| Ulceration |
Bildung eines Geschwürs (Ulcus) auf der Haut
Ulcus (venöser Genese) (Mehrzahl: Ulcera) Läsion (Verletzung) der Haut am Knöchel, verursacht durch Entartung des Gewebes, normalerweise verbunden mit Entzündung und Nekrose (totes Gewebe).
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| Valvuloplastik |
Operative Setzung einer Reihe von Nähten entlang der Basis der Klappe der tiefen Venen. Dadurch können die ?Blättchen" genannten Klappenkomponenten versteift werden, der Venendurchmesser verringert und ein Prolaps verhindert werden. Der Eingriff erfordert Vollnarkose, einen postoperativen Krankenhausaufenthalt von 3-6 Tagen und eine Langzeittherapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten. Zu den möglichen Risiken gehören tiefe Venenthrombose, Infektionen und Blutergüsse. Bei Patienten, die an primärer tiefer Veneninsuffizienz leiden, werden Erfolgsraten von 63 % - 80 % berichtet. |
| Varizen (Krampfadern) |
Venen mit insuffizienten Klappen, die verlängert, erweitert, gewunden, ausgebuchtet und verdickt sind. Geschätzte 10 % - 20 % der Gesamtbevölkerung haben Varizen. Frauen und Erwachsene ab dem Alter von 50 Jahren sind stärker betroffen. |
| Vene |
Siehe venöse Gefäße. |
| Veneninsuffizienz |
Geringer oder beeinträchtiger Fluss venösen Bluts von den Beinen und Füßen zum Herzen, häufig charakterisiert durch Symptome wie Krampfadern, Schwellungen, Schmerzen, Hautveränderungen und/oder venösen Ulcera. Ursache: Überdehnung der venösen Gefäße oder beschädigten Klappen, wodurch es zu einem Blutrückstau kommt. Dieser Zustand kann auch durch tiefe Venenthrombose hervorgerufen werden. Im Laufe der Zeit kommt es auch zur Schädigung anderer Klappen in den Venen und zur Beschleunigung des fortschreitenden venösen Rückflusses. |
| Venöse Gefäße |
Venen, die sauerstoffarmes Blut ZUM Herzen befördern. (Arterielle Gefäße transportieren sauerstoffreiches Blut VOM Herzen weg.) |
| Venöser Reflux |
Venen, die sauerstoffarmes Blut ZUM Herzen befördern. (Arterielle Gefäße transportieren sauerstoffreiches Blut VOM Herzen weg.) |
| Venöses Blut |
Blut, das zum Herzen zurückfließt, um Sauerstoff aufzunehmen. |
| Verschluss |
Methoden zur absichtlichen Blockierung des Blutflusses in einer insuffizienten Vene, sodass Blut zu anderen leistungsfähigen Venen umgeleitet wird. |
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