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Endlich. Die sanfte Therapie gegen Krampfadern und Schmerzen in den Beinen.
Treten bei Ihnen Schmerzen, Schwellungen und Krampfadern in den Beinen auf, dann leiden Sie möglicherweise an oberflächlichem venösem Reflux (Rückfluss). Über 10 Millionen Menschen bundesweit sind von dieser Krankheit betroffen. Bisher war es üblich, dass sich Patienten, bei denen venöser Reflux diagnostiziert wurde, einem operativen Venen-Stripping unterzogen. Heute können Betroffene mit dem so genannten Closure-Verfahren behandelt werden - einer minimal invasiven und dadurch extrem schonenden Behandlungsalternative zum schmerzhaften Venen-Stripping.
Venöser Reflux oder Veneninsuffizienz tritt auf, wenn die Klappen in den Beinvenen, die normalerweise den Blutfluss aus den Beinen zum Herzen unterstützen, geschädigt oder erkrankt sind. Klicken Sie hier, um sich eine kurze Animation über venösen Reflux anzusehen.
Die wichtigste Behandlungsmöglichkeit besteht darin, den Blutfluss durch gesunde Venen umzuleiten. In der Vergangenheit wurde dies durch eine chirurgische Entfernung (Stripping) der Beschwerden verursachenden Beinvene erreicht. Das Closure-Verfahren stellt eine weniger invasive Alternative zum Venen-Stripping dar, bei der die erkrankte Vene stattdessen endoluminal (von innen) verschlossen wird und im Körper verbleibt
Das Closure®-Verfahren
Das Closure®-Verfahren kann ambulant in einer Arztpraxis, einem Chirurgischen Zentrum oder in einem Krankenhaus durchgeführt werden. In der Regel wird der Behandlungsbereich am Bein durch örtliche oder regionale Anästhesie betäubt. Das Verfahren wird in vier Stufen vollzogen:

Klicken Sie hier, um eine kurze Closure®-Animation anzusehen.
Darstellung der Rosenvene (Vena saphena). Ein typisches Verfahren beginnt mit der nicht invasiven Darstellung der erkrankten Vene mittels Ultraschall, um ihren Verlauf zu ermitteln. Hierdurch kann der Arzt die genaue Position für das Einführen des Closure-Katheters optimal feststellen und die gewünschte Position der Katheterspitze markieren.
Einführen des Closure-Katheters. Nachdem der Arzt den Zugang zur Vena saphena abgeklärt hat, wird der Closure-Katheter in die Vene eingeführt und bis zum obersten Venenabschnitt vorgeschoben. Danach wird in der Regel ein verdünntes Narkosemittel in den Bereich um die Vene herum gespritzt. Hierdurch wird das Bein betäubt, das Blut wird aus der Vene herausgepresst und die die Vene umgebende Flüssigkeit bildet eine Schutzschicht für das angrenzende Gewebe gegen die Wärme, sobald der Katheter beginnt, Radiowellenenergie abzugeben. Anschließend wird aus der Katheterspitze langsam Kochsalzlösung in die Vene abgegeben, um weiterhin einen praktisch blutleeren Bereich im Inneren der Vene zu schaffen, so dass der Katheter eher die Venenwand als das Blut erwärmt.
Abgabe von Radiowellenenergie und Zurückziehen des Katheters. Mit Hilfe der nicht invasiven Ultraschallmethode wird die optimale Position der Katheterspitze kontrolliert. Daraufhin aktiviert der Arzt den Radiowellengenerator. Die Elektroden an der Spitze des Katheters erwärmen die Venenwand auf eine Zieltemperatur von normalerweise 85 °C. Durch das Erwärmen der Venenwand schrumpft das Gefäß, und der Katheter wird nach und nach zurückgezogen. In dieser Phase, die in der Regel 15 bis 18 Minuten dauert, passt der Radiowellengenerator seine Leistung ständig an, um die Zieltemperatur an der Venenwand aufrecht zu erhalten. Hierdurch kommt es zu einer effektiven Schrumpfung des Kollagens in der Venenwand, und die Vene wird über die gesamte Länge verschlossen.
Kontrolle der verschlossenen Vene. Nach der Behandlung wird die verschlossene Vene mittels Ultraschall kontrolliert. Wurde ein Venenabschnitt nicht verschlossen, kann der Katheter erneut eingeführt und nochmals Energie abgegeben werden. Nach dem Verfahren wird die verengte Vene nach und nach fibrös, wodurch das Innere der Venenwände versiegelt und der Blutfluss auf natürliche Weise über gesunde Venen umgeleitet wird. Erfahrene Ärzte benötigen für den Eingriff meist 45 bis 60 Minuten.
98% der mit Closure behandelten Patienten würden diese Methode ihren Freunden und der Familie weiterempfehlen

Klicken Sie hier, um sich das Patienten-Informations-Video anzusehen (in English) (Broadband-Verbindung empfohlen)
Ihr Arzt wird Sie im Anschluss an das Verfahren bitten, zur schnelleren Genesung Spaziergänge zu machen und nach 72 Stunden zu einer Ultraschall-Nachuntzersuchung zu kommen. Weiterhin wird Ihnen Ihr Arzt empfehlen, Kompressionsstrümpfe mehrere Tage oder Wochen nach dem Eingriff zu tragen.
Viele Patienten nehmen nach der Closure®-Behandlung ihre normalen Aktivitäten innerhalb von 1-2 Tagen wieder auf.
Vorteile des Closure®-Verfahrens:
- Linderung der Symptome
- Ambulanter Eingriff
- Kurze Genesungszeiten
- Gutes kosmetisches Endergebnis mit minimalen oder gar keinen Narben, Blutergüssen oder Schwellungen
Wie bei jedem medizinischen Eingriff ist auch das Closure-Verfahren mit möglichen Risiken und Komplikationen verbunden.
Klicken Sie hier, um die Zusammenfassung der Sicherheitsdaten aufzurufen. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.
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